"Johnny" war nicht der einzige seines Wurfs. Weil sich aber der Besitzer nicht um die insgesamt acht Hunde kümmern konnte oder wollte, wurden seine Geschwister ins Tierheim gebracht. Auguste Windisch: "Der Mann wollte uns die Tiere erst verkaufen; wir bezahlen aber grundsätzlich nicht für Hunde. Dann hat er sie doch hier gelassen, damit wir sie vermitteln."
Vor einigen Tagen wurde auch "Johnny" abgegeben. Windisch: "Der Hund wurde auf Anordnung der Polizei von der Tierrettung abgeholt, weil sein Herrchen in Haft genommen wurde. Ich sprach nicht persönlich mit dem Besitzer, aber bei seiner Einlieferung ins Polizeianhaltezentrum rief ein Beamter für ihn an und sagte, dass er uns den Hund übereigne, damit wir auch für ihn einen guten Platz finden können."
Plötzlich tauchte aber die Tochter des Villachers auf und verlangte "Johnnys" Herausgabe.
Windisch: "Jetzt droht ein Rechtsstreit; ihr Anwalt behauptet, wir sagen die Unwahrheit. Ich habe aber den Polizisten als Zeugen. Wir wollen den Hund an Leute vergeben, bei denen wir sicher sein können, dass sie sich in Zukunft liebevoll um ihn kümmern werden."
von Serina Babka, "Kärntner Krone"
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