Am Gymnasium in Gänserndorf etwa unterrichten gleich elf Studenten. Probleme gibt es, so Direktorin Eva Zillinger, absolut keine. „Die jungen Kollegen genießen unsere volle Akzeptanz. Aber man darf sie natürlich nicht überbelasten, schließlich sollen sie ja auch ihr Studium abschließen“, so die Pädagogin.
Der jüngste „Herr Professor“ dort ist Thomas Hasenberger. Er hat erst vor vier Jahren maturiert, genau dort, wo er jetzt vorn in der Klasse steht und den Schülern Englisch näherbringt. „Wenn es erforderlich ist, kann ich durchaus streng sein. Gewöhnungsbedürftig ist nur die administrative Arbeit“, so der 22-Jährige. Generell mangelt es in vielen höheren Schulen an Pädagogen für Mathematik, Physik und Informatik.
Kronen Zeitung
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