Sturz in Jauchengrube

Kalb auf Kirchdorfer Alm vor Ertrinken gerettet

Tirol
23.07.2020 08:00

Die tierischen Rettungseinsätze der Tiroler Feuerwehren reißen nicht ab. Am Dienstagabend mussten 30 Helfer aus Kirchdorf und St. Johann ausrücken, um ein Kalb aus einer äußerst gefährlichen Lage zu befreien. Das Tier steckte auf der Teufelsgassenalm in Kirchdorf in einer Jauchengrube fest.

Schweres Rüstzeug setzte die Feuerwehr ein, um dem Jungtier das Leben zu retten. „Das Kalb war aus bisher ungeklärter Ursache in die offene Jauchengrube gestürzt und drohte zu ertrinken“, informiert Josef Wörgötter, Kommandant der FFW Kirchdorf. Ein Bauer bemerkte den Vorfall und verständigte die Einsatzkräfte. Er musste in der Zwischenzeit den Kopf des Kalbs über Wasser halten, damit es nicht vor Eintreffen der Rettungskräfte ertrinkt.

Einsatz von Kran
Rund 20 Minuten dauerte die Anfahrt zur Alm, die Feuerwehr St. Johann rückte unter anderem mit einem Rüstfahrzeug samt Kran an. Dem Tier wurden dann Hebegurte angelegt, um es mit dem Kran aus der Jauche zu ziehen. „Die Rettung selbst ging sehr rasch, beim Heben war das sichtlich erschöpfte, aber unverletzte Kalb sehr ruhig“, schildert Wörgötter. Zurück auf sicherem Almboden stand es rasch selbst wieder auf eigenen Beinen und durfte sich über eine „Dusche“ freuen.

„Einen solchen Einsatz hatten wir lange nicht mehr“, resümiert Kommandant Wörgötter.

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