Die vier Asylwerber (26, 34, 38 und 39 Jahre alt) sollen ab dem Frühjahr 2009 gewerbsmäßige Firmen- und Tresoreinbruchsdiebstähle in Tirol, Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark begangen haben. Drei von ihnen wurden vergangenen Februar in Ried im Innkreis (OÖ) auf frischer Tat ertappt und sitzen in U-Haft. Nach einem flüchtigen 39-Jährigen, der nachträglich als Mittäter ausgeforscht wurde, wird gefahndet.
Bei allen Einbruchsdiebstählen schnitten die Männer die Tresore mittels Winkelschleifer auf und stahlen vorrangig Bargeld. "Den Tatort haben sie völlig verwüstet", weist Oberst Rudolf Keplinger auf den beträchtlichen Sachschaden in Höhe von 120.000 Euro hin. An Bargeld erbeuteten die vier Einbrecher insgesamt etwa 300.000 Euro. Damit finanzierten sie sich einen großzügigen Lebenswandel, den überwiegenden Teil der Beute schickten sie nach Georgien. Bei Hausdurchsuchungen stellten die Ermittler Bargeld in Höhe von 22.450 Euro sicher.
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