Immer wieder kommt es im Bereich zwischen Friesach und dem steirischen Hartberg zu Problemen mit Jugendlichen. Auch der 18-Jährige zählt zu jenen Burschen, die der Exekutive schon öfter ungut aufgefallen sind. Diesmal ist er durch Zufall in eine Verkehrskontrolle geraten.
Da staunten die Beamten nicht schlecht, als sie in der Autotür lebensgefährliche Waffen fanden. Ein Tomahawk etwa, derart scharf geschliffen, dass das Wurfbeil zum tödlichen Geschoß werden kann. Er habe es in St. Veit gekauft, gab der Verdächtige an, aus Sammelleidenschaft. Laut Polizei handelt es sich aber teilweise um verbotene Waffen. "Außerdem waren sie nicht in Boxen oder sonst sicher verwahrt, sondern lagen griffbereit da", heißt es.
Im Drogenrausch zur Polizei
Die Ermittler vermuten nun, dass sie für den Gebrauch vorgesehen waren. Zum Einschüchtern etwa, wie es bei manchen Banden im Bezirk vorkommt. Die Einvernahme des 18-Jährigen war etwas mühsam: Er war im Drogenrausch zum Posten gekommen. Da wurde das Anzeigenpackerl gleich noch einmal dicker!
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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