24.06.2020 05:47 |

Risse auf Almen:

Gailtal: Ein hungriger Bär sorgt für viel Ärger

Obwohl die Gailtaler Almbauern längst gelernt haben, mit Großraubwild zu leben, ist der Ärger über jeden Riss immer noch groß. Allein heuer sind bereits vier Schafe Meister Petz zum Opfer gefallen, ein Pferd wurde mit einem Prankenhieb verletzt. Zuletzt schlug der Bär auf dem Oisternig oberhalb der Feistritzer Alm zu.

Nach drei Schafrissen rund um die Egger Alm und den Poludnig schlug ein Bär in der Nacht auf Dienstag auf der Feistritzer Alm zu. „Auch wenn mir der Schaden finanziell abgegolten wird, ist der Aufwand und auch der Ärger groß“, sagt Matthias Kaiser. Mehrere Schafzüchter haben in den vergangenen Jahren bereits aufgehört, ihre Tiere wegen des Großraubwildes im Sommer auf die Almen zu bringen.

Um mehr über die Bären im Unteren Gailtal zu erfahren, wurde - wie ausführlich berichtet - ein Bärenmonitoring gestartet. Die Wildbiologen des Landes Kärnten wollen gemeinsam mit den örtlichen Jägern dabei nicht nur über das Großraubwild und die tatsächliche Anzahl der bei uns lebenden Bären erfahren, sondern auch feststellen, welcher Bär was anstellt, um im Falle eines Problembären auch reagieren zu können.

Hannes Wallner
Hannes Wallner
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