10.04.2020 14:32 |

Aktion abgeschlossen

Mehr als 7500 Österreicher aus Ausland heimgeholt

Geschafft! Nach fast 23 Stunden Flugzeit ist am Freitagvormittag der vorerst letzte Rückholflug der Austrian Airlines reibungslos über die Bühne gegangen und damit als längster Flug in die Geschichte der AUA eingegangen. Mehr als 7500 Österreicher holte das Außenministerium mit Unterstützung der AUA mit insgesamt 39 Flügen aus 29 Ländern nach Hause.

Exakt 291 Passagiere aus Neuseeland landeten am Vormittag sicher in Wien - unter ihnen 30 Austauschschüler und Familien mit Kleinkindern. Der Flug nach Neuseeland war selbst für Wolfgang Eisenhut „Neuland“, wie er am Freitagvormittag nach der Landung in Wien betonte. Der Kapitän ist immerhin dienstältester Pilot in den Reihen der AUA. Die Strecke sei ebenso neu gewesen wie die Flughäfen in Christchurch und Auckland. Es habe ein eigenes Routenhandbuch gegeben, ergänzte Kapitän Johannes Rehm.

Die „Mission“ sei „gut gelaufen“ und „der längste Flug in der Geschichte meiner Firma“ gewesen, sagte Eisenhut. „Wir sind happy, es machen zu dürfen“, sprach er auch für seine Kollegen, die den Flug freiwillig absolviert hatten. „Danke, dass ihr uns nach Hause gebracht habt“, habe die Besatzung nicht nur am Freitag von den Passagieren gehört.

Von ursprünglich 47.000 befanden sich zuletzt noch rund 3500 Österreicher im Ausland. Von diesen warten etwa 1000 auf ihre Rückholung. Sie sind quer über den Globus verstreut - in 84 Ländern, teilweise in Klein- oder Kleinstgruppen.

„Wir lassen niemanden im Stich“
„Mit dem Flug aus Neuseeland ist die Phase der großen Rückholflüge vorerst beendet und wir gehen in die Phase der Einzelfallbetreuung über. Entscheidend für mich ist: Wir lassen niemanden im Stich, der unverschuldet in eine Notlage gerät“, betonte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Donnerstag.

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