Neue Euregio

„Grünes Wirtschaften“ rund um die Zugspitze

Tirol
25.03.2020 20:00
Lange vor der Corona-Krise rückten die Regionen am Fuße der Zugspitze zusammen, um ihren Beitrag gegen die andere, nämlich die Klimakrise, zu leisten. Als Pilotregion für „grünes Wirtschaften“ wird man künftig auf CO2-Bilanz und Verbrauch von Ressourcen achten.

Das ist spitze, als Zug fungierte die Regionalentwicklung Außerfern (REA): Als das deutsche Umweltbundesamt und die internationale Alpenschutzkommission im Herbst Pilotregionen für „Grünes Wirtschaften“ suchte, taten sich eben REA, Regio Zugspitzregion (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) und Regio Seefelder Plateau zusammen. Die neu entstandene Euregio Zugspitze-Wetterstein-Karwendel wurde gemeinsam mit jeweils einer Region in Slowenien, Frankreich und der Schweiz von Berlin auserkoren, folglich in das Neuland „Grünes Wirtschaften“ einzutauchen.

Wertschöpfungsketten zwischen Landwirtschaft und Tourismus
„Man versteht darunter eine Wirtschaftsweise, die CO2-arm und ressourceneffizient ist“, berichtet Günther Salchner von REA erfreut. „Wir wählten das Thema Wertschöpfungsketten zwischen Landwirtschaft und Tourismus.“ Der erste gemeinsame, grenzüberschreitende Workshop fand im Februar statt, der zweite folgt, sobald es die Situation wieder zulässt.

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