So dürften sich die jungen Bulgaren den Urlaub bei ihren Verwandten nicht vorgestellt haben: Am Sonntagabend waren zwei Schwestern (23 und 27 Jahre alt) mit ihren Ehemännern (25 und 29 Jahre alt) auf dem Weg zum Grazer Hauptbahnhof, als die drei Rumänen auf sie zukamen.
"Einer hat zuerst die 27-Jährige sexuell belästigt", erzählt Mario Hartmann von der Grazer Raubgruppe. Ihr Mann wollte dazwischengehen, woraufhin er laut Beamten brutal niedergeprügelt und getreten wurde. Als ihm sein Schwager zuhilfe kam, warf einer der Verdächtigen (37 Jahre alt) ein Fahrrad nach ihm und brach ihm die Elle. Der 25-Jährige lief in Panik davon, doch der 37-Jährige und sein 35-jähriger Bruder sollen noch mit einer Zaunlatte auf den schwer verletzten, wehrlosen Mann eingeprügelt haben und ihm dann sein Mobiltelefon geraubt haben.
Dreijähriges Mädchen bedroht
In der Zwischenzeit soll der jüngste der Brüder die dreijährige Tochter der 23-jährigen Bulgarin bedroht und Geld verlangt haben. Völlig eingeschüchtert händigte ihm die Frau 20 Euro aus. Dann lief das Trio davon, doch die Flucht war nur von kurzer Dauer. Keine halbe Stunde später klickten für zwei der Verdächtigen dank guter Personenbeschreibung und Zeugenbeobachtungen die Handschellen. Der 37-Jährige konnte schließlich am Montag gefasst werden.
von Eva Molitschnig ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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