"Wenn es um Piraterie geht, denke ich, sollte man das Erlebnis zur Antwort auf das Problem machen und nicht das Nutzererlebnis beschädigen", erklärte Cousens in Hinblick auf die ausufernden Kopierschutzmaßnahmen zahlreicher Publisher der vergangenen Zeit.
Wenn sich ehrliche User fehlende Inhalte für die unfertig erstandenen Games per kostenpflichtigen Downloads besorgen könnten, sei das beispielsweise ein fairer Weg. Dabei sollten laut Cousens die Preise angepasst werden: Im Laden zahlten die Kunden weniger und erst durch die nachträglichen Zukäufe entstehe ein Vollpreistitel.
Vorteile bringe dieses System sowohl für den ehrlichen User als auch für den Publisher: Raubkopierer bekämen nur einen kleinen Teil des Spiels in ihre Hände, den Rest müssten auch sie online kaufen. Zudem sichere dieses System den Gamern hohe Flexibilität, da jeder selbst entscheiden könne, in welchem Umfang er ein Spiel zocken wolle.
"Ich glaube, dass wir als Industrie weit kreativer an das Problem herangehen müssen und mehr an das Erlebnis denken müssen, das die Konsumenten letztendlich bekommen", schreibt Cousens. Wenn die Games-Branche nämlich nicht über neue Möglichkeiten nachdenke und beim klassischen Kopierschutz verharre, blühe den Spiele-Unternehmen ein ähnliches Schicksal wie der Musik-Industrie, warnte der Codemasters-Chef.
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