Als Grund für die geplante Umstellung auf die sogenannten Real-IDs der Nutzer hatte Blizzard angegeben, auf diesem Weg "eine positivere Grundstimmung" in den Foren schaffen zu wollen, die "konstruktivere Konversationen fördert und die Blizzard-Community auf nie zuvor gesehene Weise verbindet".
Die Nutzer reagierten mit Empörung, woraufhin Blizzard-Mitarbeiter "Bashiok" mit gutem Beispiel vorangehen wollte und seine Foren-Posts unter seinem echten Vor- und Nachnamen veröffentlichte. Doch der Arme hatte die Rechnung ohne die User gemacht, die binnen Minuten alle auffindbaren Informationen über den realen "Bashiok" sammelten und veröffentlichten.
Sein Lebenslauf, seine Telefonnummer, Bilder seines Hauses von Google Street View, sogar die Namen seiner Familienmitglieder und die Schule seiner Kinder fanden so ihren Weg ans Licht der Öffentlichkeit. Gefallen dürfte "Bashiok" diese Aktion nicht haben: Der überrumpelte Blizzard-Mitarbeiter ließ seine Telefonnummer sperren und schloss seinen Twitter-Account.
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