Passanten halfen

Familie gerade noch vor Zug aus Auto geflüchtet

Kärnten
03.07.2010 18:03
Dramatische Szenen haben sich am Samstag auf einem Bahnübergang in Krumpendorf abgespielt. Um ein Haar wäre eine Wiener Familie im Auto von einem Zug erfasst worden. Der Lenker hatte das Rotlicht nicht mehr gesehen und "parkte" verkehrsbedingt zwischen den Schranken. Währenddessen gingen diese zu. In letzter Sekunde konnten sich der Lenker, seine Frau und die beiden Kinder vor dem herbeirasenden Zug ins Freie retten.

Ein Kleinbus, der ebenfalls am Gleis "gefangen" war, hatte die Schranken durchstoßen und war dann weitergebraust. Der Lenker des Wiener Autos wollte ebenfalls die Franken durchstoßen, jedoch starb ihm der Motor ab. Daher flüchtete die Familie mithilfe von Passanten - in letzter Sekunde - ins Freie. Die Mutter konnte sich vor dem herannahenden Zug nur noch auf den Bahnkörper werfen.

Das Auto wurde vom Zug gegen eine Lärmschutzwand geschleudert. Die Familie und der Lokführer mussten danach geschockt, aber unverletzt, ins Spital gebracht werden.

Bereits am Freitag ist ein Güterzug auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Sonnberg bei Steindorf (Bezirk Feldkirchen) gegen ein Auto gekracht. Der Motor des Wagens war just am Bahnübergang abgestorben. Die 51-jährige Autolenkerin konnte sich zuvor aus dem Fahrzeug retten.

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