Politik Inoffziell

Der Umzug des Landessportbüros regt auf

Salzburg
13.01.2020 10:20
Porträt von krone.at
Von krone.at
Sportverbände fürchten sich vor einem Machtverlust und wollen die Absiedelung des Landessportbüros auf keinen Fall.

Bei den heimischen Sportdachverbänden rumort es derzeit gewaltig. Der Grund ist die geplante Absiedlung des Landessportbüros vom Stadion in Kleßheim in die Altstadt. Die Hintergrund dürfte ein einfacher sein. Abteilungsleiterin Eva Veichtlbauer will „ihre“ Beamten unter einem Dach vereinen und damit auf kurzen Wegen kommunizieren. Genau das wollen die Funktionäre der großen Verbände aber nicht. Präsident Dietmar Juriga (ASVÖ), der im vergangenen Jahr mit eigensinnigen Methoden am Hebel der Macht im Verband blieb, sieht bei einer Absiedelung eine erhebliche Verschlechterung der Erreichbarkeit und auch eine Beschädigung eines funktionierende Netzwerkes. So sieht es auch ASKÖ-Präsi Gerhard Schmidt, der gerne alles so belassen will, wie es ist – und zwar im Haus des Sports. Gerade diese beiden Verbände gerieten immer wieder negativ in die Schlagzeilen. Stichwörter wie die ASKÖ-Affäre, oder der „ASVÖ-Putsch“, bei dem der Geschäftsführer entlassen wurde und fast alle Mitarbeiter eigenständig kündigten, zeigen, dass eine Strukturveränderung in den etwas verstaubten Organisationen nicht schlecht stehen würde. Diese schwebt auch Sportlandesrat Stefan Schnöll vor, aber die Verbände wollen mitreden. Logisch, für die Eigeninteressen hat das alte System perfekt funktioniert. Man kann daher auch davon ausgehen, dass das vorher angesprochene Netzwerk sich gegen viele Änderungen sträuben wird. Fest steht, dass die Sportverbände moderner und transparenter werden müssen – dem Sport zuliebe.

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