Transitforum Tirol:

„Rasches Ende dieser Wild-West-Zustände“

Tirol
13.01.2020 08:00

„Was wird da politisch und behördlich auf welchen Unrechtsgrundlagen geduldet?“ Das fragt sich wohl nicht nur Transitforum-Obmann Fritz Gurgiser im Fall der illegalen Taxis am Innsbrucker Flughafen - die „Krone“ berichtete. Er fordert die Finanzpolizei auf, „die Wild-West-Zustände am Innsbrucker Flughafen raschest möglich abzustellen“.

„Wir wollen auch nicht die Schutzpatrone der Taxler werden“, hält Fritz Gurgiser im „Krone“-Gespräche fest, „aber das, was sich am Innsbrucker Flughafen unter geflissentlichem Wegschauen und Dulden abspielt, ist uns zutiefst zuwider. Und, ich gebe es gerne zu, vor allem mir persönlich, da ich seit Jahrzehnten mit derartigen Sachen beruflich konfrontiert wurde – Stichwort illegale Beschäftigung und Konkurrenz in der Bauwirtschaft. Im Grunde ist es ja das Gleiche wie auf der Autobahn: Auch dort herrschen vielfach Wild-West-Zustände durch Dumping und Lenkradlohnsklaverei.“

Finanzpolizei gefordert
Die Finanzpolizei dürfe sich nicht scheuen, rigoros und streng einzugreifen – „gleich wie wenn es um illegale Beschäftigung am Bau geht. Dort aber geht es ,nur’ um Steuer- und Abgabenbetrug, in diesem speziellen Fall um weit mehr: Nämlich die Sicherheit der Personen, die zu Dumpingpreisen in Skigebiete gekarrt werden. Und genau diese Sicherheit steht weit über jeder vermeintlichen Niederlassungsfreiheit mit dem erklärten Ziel der Steuer- und Abgabenhinterziehung“, findet Gurgiser klare Worte.

 Unfairer Wettbewerb 
Die Zustände würden auch allen Bestrebungen des Landes Tirol nach „fairen Wettbewerbsbedingungen und damit dem Schutz der Tiroler Arbeitsplätze und der Regionalwirtschaft“ widersprechen.

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