Nicht nur die Art und Weise, wie das Trio seine Geschäfte machen wollte, kam dem Ötztaler Arbeiter komisch vor. Der 37-Jährige ist selbst Holzprofi und erkannte sofort, dass die angebotenen Motorsägen der Marke Stihl gefälscht waren. Er rief die Polizei und das Trio, das die Baustelle fluchtartig verlassen hatte, wurde wenig später gefasst.
Am Montag am Innsbrucker Landesgericht konnte den beiden Rumänen und dem Ungarn aber der schwere Betrug nicht nachgewiesen werden. Sie hatten sogar ein notariell beglaubigtes Schreiben mit, in dem der Verkäufer der Maschinen versicherte, dass es sich bei den Maschinen um Originale handelt. Damit ist der Vorsatz nicht mehr gegeben, der aber bei Betrug - laut Gesetz - vorhanden sein muss. So fällte Richter Josef Geisler einen Freispruch.
Kronen Zeitung
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