Eine gebührenfreie Kurzparkzone wollen Verkehrs-Stadtrat Walter Peer und die Grüne Stadträtin Uschi Schwarzl im "Geviert" Kranebitter Allee, Fischerhäuslweg, Steinbockweg, Uferstraße und Bachlechnerstraße verordnen. Überwachen soll diese der städtische Sicherheitsdienst MÜG.
Voraussetzung dafür ist allerdings die Zustimmung der betroffenen Anrainer. Denn sie hätten zwar den Vorteil, dass die Pendler- und Studentenautos aus ihren Straßenzügen verbannt würden, sie müssten aber auch Anwohnerparkkarten kaufen, damit sie diese Parkplätze nützen können. Der Preis derzeit dafür: rund acht Euro pro Monat.
Um das Vorhaben der betroffenen Bevölkerung zu erläutern und um zu erkunden, ob der Plan Zustimmung findet, sind zwei Bürgerversammlungen im Juli bzw. September angesetzt. Dabei werden Experten der Verkehrsplanung und der Parkraumbewirtschaftung die Argumente darlegen.
Ausgangspunkt dieses Plans war die Gießen-Siedlung im Westen Innsbrucks, ein bevorzugter Parkraum für Ein- und Auspendler. Bei einer Bürgerversammlung zeichnete sich eine Mehrheit für die Kurzparkzone ab.
"Es macht aber keinen Sinn, diese nur auf die Gießensiedlung zu beschränken, da es sonst zu Verlagerungseffekten kommen würde", erklären Peer und Schwarzl, die schon seit einiger Zeit eine "gesamthafte Lösung" für dieses Problem suchen.
von Philipp Neuner, Tiroler Krone
Symbolbild
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