Der Verein war 1928 als Werkssportverein Donawitz (WSV Donawitz) gegründet worden. 1956 erfolgte der Aufstieg in die Staatsliga B. Seither gehörte Donawitz immer einer der höchsten österreichischen Spielklassen an, ehe infolge eines Konkurses Anfang 2009 der Zwangsabstieg in die Regionalliga Mitte erfolgte.
Die Ursache wurde damals beim ehemaligen Präsidenten Hans Linz gesucht, der seine Finanzierungszusagen nicht mehr erfüllen konnte, nachdem er selbst in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war (siehe Nachlese in der Infobox). Über das Vermögen von Linz wurde im Mai 2010 ein Konkursverfahren eröffnet.
Drastische Sparmaßnahmen
Durch die Reamateurisierung des Vereines und durch drastische Sparmaßnahmen konnte der Schuldenstand bis Ende 2009 auf ein überschaubares Maß reduziert werden, dennoch war aufgrund des engen Budgets von 400.000 Euro ein neuerlicher Konkurs nicht zu vermeiden. Neun Gläubiger und drei Mitarbeiter sind betroffen.
Der nunmehrige Regionalligaklub ist die bereits achte Insolvenz eines steirischen Fußballklubs - den Anfang machte Flavia Solva (1997), danach folgten Sturm (2006), GAK I (2007), GAK II (2007), DSV I, Bad Aussee (2009) und der GAK (2009).
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