12.11.2019 15:00 |

AK Tirol fordert:

„Schulbeihilfe erhöhen und an Bedarf anpassen“

Derzeit tritt die Schulbeihilfe erst ab der 10. Schulstufe in Kraft, außerdem wurde sie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr erhöht - die Arbeiterkammer Tirol fordert nun eine umfassende Reform. Nicht nur die Beträge sollen erhöht werden, man fordert auch eine Anpassung an die soziale Bedürftigkeit der Beziehenden.

Seit 2007 wurde die Schulbeihilfe nicht mehr erhöht. Laut AK Tirol verkleinert dies den Kreis der Beziehenden, da die Einkommensgrenze der Eltern nicht angepasst wurde: „Für immer mehr Familien ist die Ausbildung ihrer Kinder an weiterführenden Schulen kaum noch leistbar, gerade in Tirol mit seinen hohen Wohn- und Lebenserhaltungskosten. Denn beim Besuch höherer Schulen steigen die Ausgaben für Laptops, Exkursionen und ähnliches, außerdem werden die Einkommen unter anderem durch anhaltende Arbeitslosigkeit und Niedrigentlohnung instabiler.“

Erhöhung und wirksam ab der 9. Schulstufe
Um einkommensschwache Familien zu unterstützen, sei eine Erhöhung der Schulbeihilfe und die Anpassung der Grenzen an die soziale Bedürftigkeit der einzelnen Personen notwendig. Eine jährliche Valorisierung sollte garantieren, dass die Beihilfe wertgesichert bleibt. Und da gerade zu Beginn einer weiterführenden Schule – also in der 9. Schulstufe – hohe Kosten anfallen, sollte nicht nur die Heim- sondern auch die Schulbeihilfe schon zu dieser Zeit wirksam werden.

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