10.11.2019 14:00 |

Alexander Löffler

Tirols „Export-Ninja“ ist im Schweizer Finale

Sie sind moderne „Krieger“! Viele Teilnehmer der actionreichen TV-Show „Ninja Warrior“ leisten schier Unmenschliches. Im Parcours-Dschungel in der Schweiz schaffte es ein Tiroler nun ins Finale.

Bereits vor mehr als 20 Jahren flimmerte die actiongeladene Parcours-Show im japanischen Fernsehen über den Bildschirm. Mittlerweile fesselt sie in rund 20 Ländern weltweit die TV-Zuschauer - so wie auch in der Schweiz. Dort haben sich für die zweite Staffel von „Ninja Warrior Switzerland“ nicht weniger als 800 Kandidatinnen und Kandidaten beworben. 400 von ihnen wurden gecastet und 160 schließlich für die Sendungen auf TV24 ausgewählt. Unter den Anwärtern für den Titel befindet sich mit Alexander Löffler auch ein Tiroler.

„In Österreich gab es leider nur einmal eine Staffel“
Der Bauspengler und Glasermeister aus Radfeld konnte sowohl in der Vorrunde als auch im Halbfinale den „härtesten Hindernis-Parcours der Welt“ mit Bravour bezwingen und zog dank der viertbesten Zeit in der ersten Episode ins Finale ein. „In Österreich gab es leider nur einmal eine Staffel, die aber mittlerweile leider wieder abgesetzt wurde“, erinnert sich der 27-jährige Unterländer. „Zwei Jahre habe ich auf den Moment gewartet, um einmal den finalen Button drücken zu können. Nun hat es in der Schweiz sogar zweimal geklappt“, strahlt Löffler über beide Ohren.

Parcours zu Hause
Als leidenschaftlicher Kletterer hangelte sich der Tiroler, der sich selbst „Monkey“ nennt, wie ein drahtiges Äffchen durch die Hindernisse. „Ich klettere seit meiner Kindheit und mache dies mittlerweile dreimal pro Woche. Außerdem habe ich mir Zuhause einen kleinen Parcours aufgebaut“, schilderte Löffler der „Krone“ sein Training. „Ich mache auch Balance-Übungen, gehe joggen und achte auf meine Ernährung.“

Wie sich der Radfelder im Finale schlagen wird und ob er vielleicht das Preisgeld von 100.000 Schweizer Franken (etwa 90.000 Euro) mit nach Hause nehmen darf, erfahren die Schweizer TV-Zuseher Anfang Dezember. „Die Vorrunde war schon megageil. Das Finale wird noch spannender.“

Samuel Thurner
Samuel Thurner
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