"SB", diese Abkürzung für Selbstbedienung, prangt nicht nur an Restaurants und Tankstellen. Auch die ÖBB haben Ende 2008 SB-Strecken eingeführt, auf denen im Zug keine Tickets zu lösen sind. Das muss der Fahrgast vorher am Schalter, an Automaten, über Internet oder Handy erledigen.
Eine Klagenfurterin wusste das nicht, als sie Ende Mai von der Arbeit in der Landeshauptstadt zum Zug eilte, um einen Termin in St. Veit nicht zu verpassen. Im Waggon wollte sie eine Karte lösen, wurde jedoch zur "Schwarzfahrerin" erklärt. Das kostet fünf Euro für das Ticket plus 90 Euro Strafe.
"Wollte ja eine Karte kaufen"
"Ich wollte ja eine Karte kaufen. Ich wusste nicht, dass bei den Schaffnern eingespart wurde", schrieb die Klagenfurterin an "Krone"-Ombudsman Erwein Paska, der deswegen Ministerin Doris Bures kontaktiert hat.
SB-Strecken in Kärnten gibt's übrigens zwischen Friesach, Klagenfurt, Villach, Spittal sowie zwischen Arnoldstein und Villach.
"Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.