Umstrukturierung

Sparkurs in Kindergärten soll 600.000 € bringen

Kärnten
02.06.2010 19:16
Der Sparstift macht auch vor den Kindergärten in Klagenfurt nicht halt. Weil das Geld knapp ist, will man jetzt durch Umstrukturierungen und Neuorganisationen an die 600.000 Euro einsparen. Damit sollen Familien vor höheren Beiträgen verschont bleiben. "Auch die Betreuungsqualität soll nicht leiden", verspricht man.

"Es macht mich stolz, dass es gelungen ist, so große Summen einzusparen", sagt Maria-Luise Mathiaschitz, Referentin für 40 Kindergärten und Horte. Bereits im Vorjahr wurde mit der internen Umstrukturierung begonnen. Arbeitsgruppen wurden eingerichtet. 

Im Rahmen der Reform konnten zehn Dienstposten eingespart werden, indem Organisationsstrukturen geändert wurden. Leiterinnen sind nicht mehr freigestellt. Sie arbeiten 30 Stunden in der Gruppe. Nur noch zehn Stunden bleiben für Organisatorisches übrig. Mathiaschitz: "Keine von unseren 368 Pädagoginnen musste dafür gekündigt werden."

Die Kinderbetreuung mit zwei Pädagoginnen pro Gruppe bleibt. Die Betreuungsstunden wurden aber von 80 auf 70 Stunden reduziert. Ebenso werden Gruppen zusammengelegt, wenn nicht mehr so viele Kinder da sind. In drei Jahren will die Stadt somit 1,5 Millionen Euro einsparen.

"Kärntner Krone"

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