Weil die Verhandlungen gescheitert sind, müssten seit Montag die 32.000 Kärntner SVA-Versicherten und deren 16.000 Angehörige ihre Behandlung aus eigener Tasche vorfinanzieren. Doch die SVA erklärt, über eine Liste von 100 Ärzten in Kärnten zu verfügen, die die Behandlungen der Unternehmer weiterhin ganz normal mittels e-card abrechnen.
"Wir erkennen unsere Freunde. Die Namen werden nicht genannt", erklärt SVA-Direktor Walter Lunner. Stattdessen erhalten Patienten die Information über einen Telefonservice in Wien, bei welchem Arzt wie bislang abgerechnet wird.
Keine Konsequenzen für Ärzte
"Ich habe damit gerechnet, dass sich etwa 20 Prozent der Ärzte nicht an die Vereinbarung halten. Von einer flächendeckenden Versorgung sind wir damit aber weit entfernt", so der Präsident der Ärztekammer, Othmar Haas. Dass es Konsequenzen für die betroffenen 100 Kärntner Ärzte geben werde, glaubt er nicht.
Schnelle Hilfe durch Behandlungen in den Ambulanzen der Kärntner Spitäler hat Gesundheitslandesrat Peter Kaiser zugesichert: "Damit ist der freie Zugang zu ärztlicher Versorgung weiter voll gewährleistet."
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