Sparmaßnahmen

“LKH Neu” mit weniger Betten und weniger Jobs

Kärnten
02.06.2010 18:11
Wenn das "LKH neu" am Freitag in Klagenfurt startet, ist das der Beginn eines drastischen Personalabbaus. Bis 2014 sollen im LKH etwa 250 Bedienstete weniger ihrer Arbeit nachgehen. Das Management hofft mit einem Aufnahmestopp und dem Aus für die Verlängerung befristeter Verträge auszukommen.

Der Personalabbau steht im Zusammenhang mit der Reduzierung der Bettenzahl im neuen LKH. Sind es derzeit noch 1.470 Betten, werden es im Jahr 2013 nur noch 1.360 sein. Mit dieser und anderen Maßnahmen soll der sogenannte Folgekostenplan eingehalten werden. Das heißt, im LKH Neu will man ab 2014 jährlich 21,9 Millionen Euro einsparen. Bis dann sollen es jährlich etwas kleinere Summen sein.

Bis zu 250 Stellen in drei bis vier Jahren abbauen
Wo aber weniger stationäre Fälle aufgenommen werden können, sinkt die Zahl der benötigen Pflegekräfte. In diesem Fall ziemlich stark! In den nächsten drei bis vier Jahren werden 250 Stellen abgebaut.

LKH-Direktor Herwig Wetzlinger versucht, Ängste der Mitarbeiter zu zerstreuen. Wetzlinger: "Wir werden versuchen, mit dem natürlichen Abgang auszukommen. Außerdem werden befristete Verträge, etwa Karenzvertretungen, nicht verlängert werden."

von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
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