"Wenn man so etwas hört, dann sind der ganze Aufwand und die Mühen, die man mit dem Tier gehabt hat, schnell vergessen", freut sich Dietmar Streitmaier. Er hatte vor wenigen Tagen einen Brief aus Deutschland erhalten. Darin teilte ihm ein Weißstorch-Betreuer aus dem Raum Braunschweig mit, dass er ein Tier mit einem Metallring am Bein beobachtet und anhand der Nummer "RV 2869" herausgefunden hatte, dass es in Kärnten beringt worden war.
Streitmaier: "Den Storch hat ein Gailtaler im Februar 2009 während eines Sturmes aus 70 Zentimeter hohem Neuschnee gerettet. Ich hab' ihn dann zu mir nach Hause gebracht und aufgepäppelt. Nach 57 Tagen konnte ich ihn in Thon bei Grafenstein in Freiheit entlassen.
Wie sich jetzt herausstellte, dürfte Meister Adebar bald eine Partnerin getroffen haben. Mit ihr ist er heuer bis nach Deutschland geflogen. Dort haben sich die beiden in einem Horst auf einem Nistmasten bei Braunschweig häuslich eingerichtet, um sich um ihren Nachwuchs kümmern zu können. "Bei den Beobachtungen wirkte er gesund und verhielt sich artgerecht", heißt es in dem Schreiben.
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