Alles nur aus Spaß

Jugendliche lösten durch Notsignale Suche aus

19 Einsatzkräfte der Bergrettung, die Crew des Notarzthubschraubers Christophorus 14 und ein Beamter der Alpinpolizei Kirchdorf machten sich am Freitagabend auf den großen Pyhrgs auf die Suche nach in Not geratenen Bergsteigern. Als sie am Beginn des Bad Haller Steiges zwei 17-Jährige fanden, stellte sich heraus, dass diese nur aus Spaß eindeutige Notlichtsignale sendeten.

Am 11. Oktober um 19.20 Uhr meldete eine 44-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems, dass sie im Holzerkar, welches sich zwischen kleinem und großem Pyhrgas befindet, Lichtzeichen sowie eine rote und eine grüne Signalrakete gesehen habe. Um die Lage abzuklären nahmen die Beamten mit einem Wirt einer Hütte unweit des Vorfallsortes Kontakt auf. Der Wirt konnte im Bereich des Bad Haller Steiges, der auf den großen Pyhrgas führt, Lichtzeichen erkennen, die in etwa im Rhythmus des alpinen Notsignales, also 6 Lichtzeichen pro Minute, abgegeben wurden.

Bergrettung und Notarzthubschrauber
Als er seinerseits mit Lichtzeichen antwortete, wurden von dort weitere Lichtzeichen in seine Richtung abgegeben. Da nun von einem in Not geratenen Bergsteiger ausgegangen werden musste, wurden die Bergrettung und der Notarzthubschrauber alarmiert. Die Besatzung des Hubschraubers konnte trotz intensiver Suche keine Personen feststellen. Erst die zu Fuß ausgerückten Bergretter fanden an der angegebenen Stelle zwei 17-jährige Burschen aus dem Bezirk Linz Land, die am Beginn des Bad Haller Steiges biwakierten.

„War kein Notsignal“
Diese gaben sofort zu, 2 Feuerwerksraketen abgefeuert und Lichtsignale gegeben zu haben, allerdings sei ihnen nicht bewusst gewesen, dass diese als Notsignal gedeutet werden könnten. Im Einsatz waren 19 Einsatzkräfte der Bergrettung, die Crew des Notarzthubschraubers Christophorus 14 und 1 Beamter der Alpinpolizei Kirchdorf.

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