02.10.2019 08:06 |

Rollendes Risiko

6 von 10 Österreichern finden E-Scooter gefährlich

E-Scooter boomen, allein in Wien rollen bereits Tausende elektrisch angetriebene Leih-Tretroller von mittlerweile acht Anbietern durch die Stadt. Sechs von zehn Österreichern sehen in E-Scootern jedoch eine Gefahr für den Straßenverkehr. Nur zehn Prozent finden die Elektroroller im Straßenverkehr unbedenklich, lediglich zwölf Prozent stört gar nichts an E-Scooter-Fahrern.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag von AutoScout24, für die online 500 Personen befragt wurden. Vier von zehn Befragten lehnen demnach E-Scooter ab, weil sie an beliebigen Orten abgestellt werden und Gehwege und Eingänge blockieren. Ebenso viele empfinden das Verhalten der E-Scooter-Fahrer als rücksichtlos und haben den Eindruck, dass diese weder auf Autos, Radfahrer oder Fußgänger aufpassen.

Für Wien hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) unlängst angekündigt, dass vor allem das Abstellen der Roller auf dem Gehsteig eingedämmt werden soll. Angedacht ist etwa die Einreichung eigener Park-Bereiche. Die konkreten Maßnahmen sollen aber erst präsentiert werden.

Befragte beklagen mangelnde gesetzliche Regelungen
58 Prozent der Befragten meinten zudem, dass E-Scooter auf dem Radweg fahren sollten - das müssen sie seit 1. Juni auch. Seither werden die elektrischen Tretroller rechtlich wie Fahrräder behandelt. Somit ist Fahren am Gehsteig verboten, die Radinfrastruktur - bzw. sofern diese nicht vorhanden ist, die reguläre Fahrbahn - ist zu verwenden. Dennoch beklagte knapp die Hälfte bei der Umfrage, dass es zu wenig gesetzliche Regelungen für E-Scooter-Fahrer gibt.

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