Debatte um Vorschüler

306 Buben und Mädchen dürfen noch nicht in Schule

Kärnten
28.08.2019 07:07
Porträt von Christian Rosenzopf
Von Christian Rosenzopf

5400 Taferlklassler legen demnächst in Kärnten los. Allerdings gibt es vorab Ärger: 306 Buben und Mädchen müssen zur Vorschule - was nicht jeder Elternteil versteht. Viele sehen darin ein „verlorenes“ Jahr. Künftig gibt es ein neues Aufnahmeverfahren.

„Sechs Prozent der Taferlklassler besuchen in diesem Jahr die Vorschule“, so Robert Klinglmair, Leiter der Kärntner Bildungsdirektion. In anderen Bundesländern werden jedoch kaum Buben und Mädchen in die Vorschule entsendet. Wie das? Hinter vorgehaltener Hand hört man, es habe damit zu tun, dass Direktoren dort jeden Schüler „brauchen“, um Klassen zu füllen.

Um mehr Gerechtigkeit zu schaffen, wird die Feststellung der Schulreife ab 2020 nicht mehr von den Direktoren, sondern durch ein österreichweit einheitliches Aufnahmeverfahren vorgenommen. Schulleiter in Kärnten begrüßen den Plan. Damit sollen Konflikte vermieden werden. „Es kommt ja immer wieder vor, dass Eltern darauf bestehen, dass ihr Kind frühzeitig die erste Klasse besucht - obwohl die Reife noch fehlt. Damit kann man aber viel Schaden anrichten“, berichtet Christine Mair, Leiterin der VS in St. Veit an der Glan.

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