Denn die Gruppe aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen soll aus nächster Nähe beobachtet haben, wie der 19-Jährige den Kopf des 28-Jährigen immer wieder auf den Boden schmetterte. Dann entfernten sich der Bursche und Zeugen vom Tatort neben dem Sportplatz in Welzenegg. Erst 20 Minuten nach dem Gewaltexzess verständigte einer aus der Gruppe endlich die Rettung.
Nachdem der 19-Jährige am Montag wegen versuchten Mordes festgenommen wurde, droht auch den Zeugen eine harte Strafe. Wegen unterlassener Hilfeleistung sowie Unterlassung der Verhinderung einer mit Strafe bedrohten Handlung. Die Strafrahmen der Delikte reichen bis zu zwei Jahren Haft.
Opfer ringt mit dem Tod
"Die Ermittlungen in dem Fall sind noch nicht abgeschlossen. Jetzt gilt es festzustellen, wer was gesehen hat und welche Umstände herrschten", erklärt Helmut Jamnig von der Staatsanwaltschaft. Ob das Opfer die Folgen der Attacke überleben wird, können Mediziner derzeit nicht sagen.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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