Gesund oder giftig?

Vorträge über Salat im Botanikzentrum Klagenfurt

Kärnten
04.08.2019 10:00
Porträt von Serina Babka
Von Serina Babka

Keine Sommerpause im Botanikzentrum am Kreuzbergl in Klagenfurt. Bis Ende September gibt es dort monatlich jeden 1. und 3. Mittwoch Sommervorträge. Kommenden Mittwoch geht es um „Lattiche“ sprich Salat; eine der ältesten Kulturpflanzen.

Weltweit sind 100 Arten verbreitet, einige wachsen nur in der Neuen Welt; USA, Kanada, Alaska, Mexiko, Guatemala, Bahamas. Bei uns sehr beliebte Sorten des Wildgemüses sind etwa der Kopf- oder der Eissalat, Pflücksalat oder die exotischen Sorten Lollo „rossa“ oder „bionda“. Felix Schlatti spricht am Mittwoch ab 17 Uhr aber nicht nur über den ungiftigen „Lactuca serriola“ sondern auch über „Lactuca virosa“. Diese Sorten gehören zur giftigen Seite des Lattichs. „Er diente früher als Drogenpflanze und wurde oft auch als Opium für die Armen bezeichnet.“ Und bevor man Chloroform kannte, wurde Gift-Lattich als Narkotikum verwendet. Schlatti: „Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts.“ Übrigens: „Huflattich“ hat nichts mit Salat zu tun; es ist ein Korbblüter.

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