03.08.2019 09:00 |

Serie in Osttirol

Vorsicht Einbrecher:„Das Auto ist kein Tresor!“

Sie haben es vor allem auf Bargeld, Kreditkarten und Wertsachen abgesehen: die Rede ist von dreisten Autoknackern! Seit 2009 verzeichnete die Polizei hierzulande insgesamt über 2300 Kfz-Einbrüche. Die Täter gehen in der Regel ganz gezielt vor – sie auszuforschen, ist meist schwierig, wie eine aktuelle Serie in Osttirol zeigt.

Wann schlägt der Autoknacker in Osttirol das nächste Mal zu? In den vergangenen Tagen hat sich der Unbekannte auffällig zurückgehalten – dafür war er in den Wochen zuvor umso „fleißiger“. „Vom 23. Juni bis 23. Juli gab es im Bezirk Lienz insgesamt 15 Fahrzeugeinbrüche – vier weitere in der unmittelbaren Nachbarschaft“, schildert ein Ermittler auf „Krone“-Anfrage. Vom Täter – die Polizei geht von einer Einzelperson aus – fehlt bislang jede Spur!

„Wir vermuten, dass er aus dem norditalienischen oder nordslowenischen Bereich einreist. Womöglich gelangt er über den Plöckenpass nach Österreich“, erklärt der Beamte weiter. Die Tatorte liegen meist in der Nähe von Bundesstraßen, wo eine rasche Flucht möglich ist. Es werden vor allem Parkplätze von beliebten Ausflugszielen anvisiert.

Seitenscheiben eingeschlagen
In allen bisherigen Fällen wurden die Seitenscheiben der Fahrzeuge eingeschlagen und anschließend aus dem Inneren Bargeld, Papiere und Wertsachen gestohlen. Die Gesamtschadenssumme kann nicht beziffert werden – die 10.000-Euro-Marke ist aber sicher schon überschritten worden.

„Geld und Wertsachen gehören nicht ins Auto“
Kfz-Einbrüche kommen in Tirol öfter vor, als man glauben mag. Seit 2009 verzeichnete die Polizei 2327 Fälle – 2018 wurden im Zehn-Jahres-Vergleich mit 141 die wenigsten Coups gezählt. Wie schwierig es ist, Täter auszuforschen, zeigen die Aufklärungsquoten. Im Vorjahr lag diese bei 28 und 2017 bei nur 17 Prozent.

Wie kann man sich vor Autoknackern am besten schützen? „Ein Fahrzeug ist kein Tresor. Bargeld, Bankomat- oder Kreditkarten und Wertsachen, aber auch Taschen, Rucksäcke und Koffer sollte man nie von außen gut sichtbar im Wagen liegen lassen“, betont Hans Peter Seewald vom LKA Tirol.

Hubert Rauth
Hubert Rauth

Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Reifen geplatzt
Schwerer Radunfall: Koller muss nun unters Messer
Fußball International
Gegen Tottenham
Packendes 2:2! Videobeweis verhindert ManCity-Sieg
Fußball International
Dost-Deal steht bevor
Transfer-Coup: Neuer Top-Knipser für Adi Hütter!
Fußball International
Sieg bei Celta Vigo
Glatt Rot für Modric, aber Real jubelt zum Auftakt
Fußball International
Deutlicher 5:0-Erfolg
Weissman mit Viererpack! WAC paniert Mattersburg
Fußball National
Aufsteiger punktet
WSG Tirol holt überraschend Remis beim LASK
Fußball National
Knapper Liverpool-Sieg
Trotz Mega-Torwartpatzer: Klopp schlägt Hasenhüttl
Fußball International
Deutsche Bundesliga
BVB ballert sich an Spitze - auch Glasner jubelt!
Fußball International
Tirol Wetter
17° / 32°
heiter
14° / 31°
heiter
15° / 30°
heiter
15° / 32°
heiter
14° / 30°
einzelne Regenschauer

Newsletter