Sein Stellenwert in der Veilchen-Elf kann nicht ein ganz unbedeutender sein, denn Matthias Hattenberger marschierte noch vor wenigen Wochen als Austrias Kapitän aufs Feld. Doch Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit (Option bis 15. Mai) wurden noch keine geführt – derzeit stehen die Zeichen eher auf Trennung.
"Zumindest erkenne ich keine Tendenz des Vereins", gesteht der große Kämpfer, "aber ich möchte gerne in Wien bleiben." Weil auch Freundin Nina mit dem viermonatigen Sohn Laurenz in die Bundeshauptstadt übersiedelt, auch wenn "Hatti" öfters die harte Ersatzbank drückt – wie am Sonntag 90 Minuten lang.
Ein Albtraum wäre sein möglicher Auftritt mit der Austria am Tivoli. "Mein Verein ist und bleibt Wacker! Das wär sehr komisch." Die einfachste Variante: Eine Rückkehr zu Schwarz-Grün. "Klar ist das vorstellbar. Aber Kontakte hat es bisher keine gegeben." Signale aus Wackers Chefetage: Fehlanzeige. "Aber ich mache mir für die kommende Saison keine großen Sorgen. Ich werde, wenn es mit der Austria nicht klappen sollte, schon einen geeigneten Verein finden."
von Gernot Gsellmann, Tiroler Krone
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