Da die Glutnester bis zu einem halben Meter tief in die Erde reichen, nehme bereits das Freilegen sehr viel Zeit in Anspruch, erklärte Bergerweiß. Erst dann könne überhaupt "ans Löschen gedacht werden". Der Regen, der in der Nacht auf Dienstag gefallen war, habe nicht die erhoffte Wirkung gebracht. Insgesamt waren rund 50 Hektar Wald in einer Höhe von 1.700 Metern betroffen. Zusätzlich erschwerten durch Lawinen entwurzelte, zum Teil verfaulte Bäume die Bemühungen.
"Wir hoffen, dass wir heute mit den Arbeiten zügig vorankommen", sagte der Kommandant. Denn falls in den nächsten Tagen erneut Wind aufkomme, könnte sich die Situation schnell wieder verschärfen. Über Nacht wird das Gebiet erneut von eine Brandwache beobachtet. Der Einsatz muss auf jeden Fall am Mittwoch fortgesetzt werden.
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Feuer von Landwirt verursacht
Den Waldbrand dürfte ein Landwirt verursacht haben, der bei Aufräumarbeiten einen Reisighaufen entzündet hatte. Das Feuer geriet außer Kontrolle und breitete sich aufgrund des starken, böigen Windes rasch aus.
Fotos: Feuerwehr Kals/Linder
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