Einführung wankt

Facebook dämpft Erwartungen an Währung Libra

Web
30.07.2019 11:56
Porträt von krone.at
Von krone.at

2020, so der ursprüngliche Plan, will Facebook seine Digitalwährung Libra einführen. Doch jetzt kommen dem sozialen Netzwerk offenbar selbst Zweifel am Vorhaben: In einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht warnt Facebook die Investoren vor überzogenen Erwartungen. Die Einführung wankt.

Der Social-Media-Gigant hält in seinem Quartalsbericht an die US-Börsenaufsicht SEC fest, dass die für 2020 geplante Digitalwährung Libra aufgrund „erheblicher“ regulatorischer Hürden deutlich später oder sogar gar nicht lanciert werden könnte. Es gebe keine Garantie, dass Libra oder damit verbundenen Produkte wie das Calibra-Wallet die Marktreife erlangen, heißt es im Bericht.

Facebook erklärte zudem, dass der Konzern bisher nicht über „signifikante“ Erfahrungen im Bereich Kryptowährungen und Blockchain-Technologie verfüge, was die Entwicklung und Vermarktung solcher Produkte schwierig mache. Daher warnt der Internetriese die Anleger, dass die damit verbundenen Investitionen möglicherweise keinen Erfolg haben könnten und sich vielleicht nachteilig auf das Finanzergebnis auswirken.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Web
30.07.2019 11:56
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung