In Wels

Rumänin zur Prostitution gezwungen - verhaftet

Einen international gesuchten Zuhälter aus Rumänien (33) konnten Fahnder in Wels festnehmen. Er soll eine Landsfrau zur Prostitution gezwungen und ihr ihre Einnahmen in der Höhe von mindestens 34.000 Euro abgenommen haben.

Aufgrund eines Europäischen Haftbefehles, ausgestellt vom Amtsgericht Augsburg, wurden gegen einen 33-jährigen Rumänen Zielfahndungsermittlungen eingeleitet.

Prostituierte nach Augsburg geholt
Dem Haftbefehl zufolge steht der Beschuldigte im Verdacht, im Jahr 2010 einer damals in Spanien lebenden rumänischen Staatsbürgerin einen tatsächlich nicht existenten Job in einem Restaurant in Deutschland angeboten zu haben. Nach deren Einwilligung brachte er die Geschädigte nach Augsburg, um sie dort der Prostitution zuzuführen und sie auszubeuten.

34.000 Euro abgenommen
Unter Ausnützung der persönlichen und finanziellen Lage der Geschädigten erbeutete der 33-Jährige in der Zeit von Sommer 2010 bis etwa Februar 2011 ihren gesamten Erlös in der Höhe von mindestens 34.000 Euro. Der 33-Jährige wurde am 17. Juli 2019 in Wels lokalisiert und in weiterer Folge von Kräften der EGS OÖ festgenommen.

Auslieferungsverfahren
Die Staatsanwaltschaft Wels ordnete die Einlieferung in die Justizanstalt Wels zwecks Einleitung eines Auslieferungsverfahrens an.

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