Als lohnende Investition sahen zwei russische Unternehmerinnen die Rollfähre, als der ursprüngliche Besitzer in den Ruhestand trat. Als Geschäftsführer vor Ort setzten die neuen Eigentümer einen Österreicher ein. „Der Mann hatte zuvor bei Immobilienkäufen geholfen“, sagte Günther Loibner, Anwalt der Russinnen. Der Betriebschef soll das Vertrauen aber missbraucht haben. Loibner: „Er täuschte schlechte Umsätze vor, forderte mehr Finanzmittel.“
"Dieser Fall ist wie ein Piraten-Prozess"
Als diese Tricks aufflogen, habe der Geschäftsführer technische Geräte samt Fähre hinter dem Rücken der Russinnen verkauft. „Die Besitzer verloren viel Geld. Sie haben zwar eine Fährkonzession, aber kein Boot“, so Loibner: „Dieser Fall ist wie ein Piraten-Prozess!“
von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung
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