24.06.2019 15:05 |

Schneller als erwartet

So will BMW das Elektro-Feld von hinten aufrollen

Unter den deutschen Premiumherstellern ist BMW nach starkem Elektroauto-Start etwas ins Hintertreffen geraten. Hinter den Kulissen dürfte das niemanden kalt lassen, auch wenn man sich nach außen hin rühmt, in Sachen Plug-in-Hybrid ganz vorne zu liegen. Nun drang nach draußen: Die Münchner steigen auf diesem Feld kräftiger aufs Gas als angekündigt.

Der bayerische Konzern beschleunigt die Einführung neuer Elektroautos. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wollen die Münchner bereits 2023 mit 25 Elektro-Pkw auf dem Markt sein - zwei Jahre früher als geplant. Gleichzeitig habe Konzernchef Harald Krüger gefordert, den Absatz der E-Autos jedes Jahr um mindestens 30 Prozent zu steigern.

Mit dem E-Kleinwagen i3 zählte BMW 2013 zu den Frühstartern in Sachen E-Mobilität. Zuletzt war der Schwung allerdings verloren gegangen, Wettbewerber wie Audi und Mercedes konnten aufholen. Noch im laufenden Jahr legen die Münchner nun mit der Elektro-Version des Kleinwagen Mini nach, für 2020 ist zudem eine Variante des Mittelklasse-SUV X3 angekündigt. Ebenfalls bekannt ist, dass ab 2021 wieder reine E-Modelle kommen sollen, zunächst die Limousine i4, später das SUV i5. Laut bisherigen Planungen sollen im Jahr 2021 bereits 15 elektrifizierte Modelle der Marken BMW und Mini verfügbar sein, darunter fünf vollelektrische. Derzeit sind es neun - bei den meisten handelt es sich jedoch um Plug-in-Hybrid-Autos.

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