18.06.2019 11:02 |

Feuerwehreinsatz

Schubhäftling setzt Matratze in Zelle in Brand

Feuer am Dienstagvormittag im Wiener Polizeianhaltezentrum auf der Rossauer Lände: Ein Zelleninsasse, ein 35 Jahre alter Afghane, steht im dringenden Verdacht, die Matratze in seiner Zelle in Brand gesetzt zu haben. Das Feuer wurde jedoch rasch bemerkt und gelöscht. Verletzte gab es nicht zu beklagen.

Kurz nach 9 Uhr war der Brand in der Zelle bemerkt worden. Der 35-jährige Tatverdächtige - er befindet sich derzeit in Schubhaft - hatte in den Morgenstunden offenbar die Matratze seines Betts angezündet. Zwei weitere Häftlinge derselben Zelle seien zum Zeitpunkt des Brandausbruchs „in den Nassräumlichkeiten und nicht in der Zelle zugegen gewesen“, berichtete Polizeisprecher Harald Sörös.

Die Flammen in dem Raum wurden rasch bemerkt, umgehend wurde die Wiener Berufsfeuerwehr alarmiert. Der Brand war bald unter Kontrolle und abgelöscht, Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt, so Sörös. Allerdings sei in der betroffenen Zelle hoher Sachschaden entstanden. Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das gesamte Gebäude durchlüftet, hieß es.

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