18.06.2019 07:00

Mitten in Linz:

Rehwild, Marder und aggressive Feldhasen

Schreckensnachricht für Hundebesitzer: Biber haben an der Linzer Donaulände zwei Hunde schwer verletzt. In der Landeshauptstadt sind aber noch andere Wildtiere anzutreffen - Hasen, Rehe, Füchse und Marder bis hin zu Waschbären. Die Industriestadt als Naturparadies? - Ja, sagt Christopher Böck, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes - „aber eines auch mit Schattenseiten.“

„Krone“:Auf welche Tiere muss ich in Linz und im Zentralraum gefasst sein?

Christopher Böck: Neben den Bibern an der Donau gibt es auch Hasen, Rehe, Füchse, Mader, Ringeltauben und Wildschweine im Bereich des Auwaldes in Ebelsberg - und in St. Florian sogar Waschbären.

„Krone“:Worauf muss ich achten, wenn ich einem Wildtier beim Spazierengehen begegne?

Böck: Das wird selten vorkommen. Die Tiere zeigen sich nicht und greifen auch nicht an. Ausnahmen sind Muttertiere. Eine Bache mit Jungen kann schon zum Angriff übergehen.Auch Hunde werden nur angegriffen, wenn sich das Tier in die Enge getrieben fühlt.

„Krone“:Und Gefahr für Menschen besteht nicht?

Böck: Nur in seltenen Ausnahmefällen. Etwa durch einen räudigen Fuchs im sehr fortgeschrittenen Stadium. Am Froschberg gab es einmal einen besonders aggressiven Feldhasen. Und aktuell in Enns gibt es Probleme mit Krähen, die sich mit ihren Jungen in einem Park eingenistet haben. Eltern berichten von Angriffen.

„Krone“:Aber durch manche Tiere entstehen Schäden.

Böck: Man darf nicht vergessen, dass sind Wildtiere, auch wenn sie in der Stadt weniger scheu sind. Manchmal führt ihre Anwesenheit auch zu Schäden. Wie zum Beispiel durch Spechte, die Hausfassaden beschädigen. Bekannt sind die Schäden, die Mader an Autos anrichten. Oft helfen dagegen Hausmittel: wie Maschendrahtzaun unterm Auto.

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