"Es war freiwillig"

Hausmeister verging sich an geistig Behinderter

Kärnten
08.04.2010 18:21
Geistig beeinträchtigte Menschen müssen geschützt werden. Daher ist dieser Fall besonders erschütternd: Ein verheirateter Feldkirchner (52) soll sich an einer jungen Frau, die auf dem Niveau eines Kindes ist, vergangen haben. Das verwirrte Opfer litt schwer unter den sexuellen Übergriffen, der Angeklagte leugnet.

Der Mann ist verheiratet und Familienvater und für ihn ist die Sache "sowieso peinlich genug": "Ja, es stimmt schon, dass ich Sex mit dem Mädchen hatte. Aber es war freiwillig, sicherlich keine Vergewaltigung!" Die junge Frau hätte Interesse an seiner Arbeit gezeigt – er ist Hausmeister: "Ich habe ihr dann von einem Hobby, dem Aktzeichnen, erzählt. Sie wusste erst gar nicht, was das ist."

"Und da sind Sie nicht auf die Idee gekommen, dass mit ihr etwas nicht stimmt?", fragt der Richter ungläubig. Denn das Opfer ist schwerstens beeinträchtigt, wovon der Mann nichts bemerkt haben will. Deshalb muss nun ein Sachverständiger her, der die besachwalterte 24-Jährige begutachten soll. Es wurde vertagt.

von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"

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