Das Trio hatte im Winterraum des Taschachhauses (2.432 Meter) übernachtet und ging mit Tourenskiern zum Fuß der Taschachwand. Dort legten die Männer die Steigeisen an, um die Wand zu erklettern und ihre Tour zu krönen.
Beim Aufstieg löste sich plötzlich ein Schneebrett, das den hintersten Mann erfasste und etwa 400 Meter über felsdurchsetztes Gelände in die Tiefe riss. "Er wurde nur teilverschüttet, sein Fuß ragte aus dem Schnee", schilderte Heli-2-Flugretter Aron Melmer.
Die Begleiter des Opfers fuhren mit Skiern ab und leisteten ebenso wie Melmer Erste Hilfe. Leider vergeblich, denn der Halleiner hatte sich beim Absturz das Genick gebrochen.
von Andreas Moser, Tiroler Krone
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