02.06.2019 07:00 |

Gute Nachricht

Ein Mediziner lässt im Jemen Kinderaugen strahlen

Sie leben in der Hölle: Bombenangriffe, Tote und Verletzte gehören für Kinder im Jemen zum Alltag. Um ihre Gesundheit schert sich kaum jemand - Augenarzt Mathias Zirm, der in Innsbruck eine Privatklinik hat, schon.

Es sind oft unüberwindbare Distanzen für Familien in Krisengebieten, um ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm, Gründer der ersten österreichischen Teleklinik, kann diese Entfernungen überwinden – mit immer präziser werdenden Technologien, um Kinder quasi aus der Ferne therapieren zu können. Schauplatz Jemen – Schauplatz Wien: Viele junge Patienten wird der Universitätsprofessor, der in Innsbruck erfolgreich eine Privatklinik betreibt, mit Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ von seiner Tele-Augenklinik aus dank mobiler Kamerasysteme behandeln können.

Wie „Friedenseinsatz“
„Weltweit“, sagt der Augenspezialist, könne und müsse diese Methode eingesetzt werden. „Ich sehe diese Arbeit als Friedenseinsatz. Üblicherweise kommen technische Errungenschaften zuerst dem Militär und dann Opfern zugute!“ Seinen ersten Erfolg verbuchte Zirm am 15. Jänner 1997: An diesem Tag führte er die erste Tele-Augenoperation in Frankreich durch. Seinen „Roboter-Ersatz“ (einen Arzt) führte er von Wien aus in allen Handbewegungen durch den 2-stündigen Eingriff. Mit Erfolg!

rams/matz, Kronen Zeitung

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