Do, 27. Juni 2019
26.05.2019 09:00

Kollaps verhindern

Tirol bremst Lkw-Verkehr ein und fordert EU-Zusage

Als wirkungsvolles Mittel gegen ein Verkehrschaos auf der Inntalautobahn hat sich die Blockabfertigung in Kufstein erwiesen. Auch rund um die kommenden Feiertage hält Tirol trotz Kritik aus Deutschland daran fest. LH Günther Platter und Verkehrsreferentin LHStv. Ingrid Felipe verteidigen die Maßnahme. Sie drängen auf Unterstützung der EU für das Sektorale Fahrverbot. Nächste Woche wird verhandelt.

In der Vergangenheit bot sich nach Feiertagen fast immer dasselbe Bild: Schwerfahrzeuge legten die Inntalautobahn lahm! Das Land zog die Notbremse und griff zu einem Mittel, das Tirols nördliche Nachbarn so gar nicht freut.

Heuer mehr als 30 Blockabfertigungen
Mehr als 30 Blockabfertigungen sind für das heurige Jahr festgelegt. Rund um Christi Himmelfahrt (30. Mai) und Pfingsten (9./10. Juni) ist es wieder so weit. „Kommende Woche erwarten wir starken Reiseverkehr. Damit dieser nicht vollends mit dem Transitverkehr zusammentrifft, werden Lkw an vier Tagen bei Kufstein Nord blockweise abgefertigt“, erklärt LH Günther Platter die nächsten Schritte. Am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag werden die Schwerfahrzeuge eingebremst. Platter und LHStv. Ingrid Felipe begründen die Maßnahme mit Analysen von Verkehrsexperten, wonach dadurch ein Verkehrskollaps verhindert werden kann. „Für uns ist es wesentlich, dass wir damit einmal mehr ein Zeichen gegen die Lkw-Lawine und den überbordenden Transitverkehr durch unser Land setzen“, ergänzt Felipe.

Verhandlungen über Sektorales Fahrverbot
Auf EU-Beamtenebene wird ab kommender Woche wieder über das neue Sektorale Fahrverbot verhandelt. Tirol will dieses verschärfen. „Wir werden auf eine Einigung drängen. Ansonsten werden wir wie angekündigt das Fahrverbot verordnen“, betont der Landeshauptmann. Die Verschärfung des Sektoralen Fahrverbots sei unumgänglich.

Claudia Thurner
Claudia Thurner

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