21.05.2019 07:34 |

Enormer Schaden

Klagenfurter Brandstifter stehen heute vor Gericht

Erst gestern wurde bekannt, dass ein Afghane (18) eine Polizeistreife in Villach angezündet hatte, nun geht es mit Brandstiftung in der Landeshauptstadt weiter: Jene beiden Männer, die Anfang des Jahres unabhängig von einander mehrere Feuer gelegt hatten, stehen diese Woche vor Gericht.

Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich einen 21 Jahre alten und einen 20 Jahre alten Mann. Beide agierten unabhängig voneinander als Brandstifter und legten mehrere Feuer in der Landeshauptstadt - mehr dazu in „Drei Mülltonnenbrände in einer Nacht“ und „Brandstifter von Klagenfurt meldet sich zurück“.

Brandstifter richtete 100.000 Euro Schaden an
Der 20-Jährige wurde wegen einer Brandserie in Harbach angezeigt. Laut Polizei gab er bei der Einvernahme Wut und Stress als Gründe für seine Taten an. Insgesamt soll er sieben Brände im Zeitraum von 6. Januar bis 20. Februar gelegt haben - immer bei Müllinseln. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich auf knapp 100.000 Euro. Dem Mann, der sich heute vor dem Richter verantworten muss, droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.

21-Jähriger BRandstifter erlitt Rauchgasvergiftung
Rund 80.000 Euro Schaden soll der 21-Jährige mit seiner Brandserie angerichtet haben: Er hat vier Brände gestanden und wollte damit Aufmerksamkeit erregen. Das erste Feuer legte er am 9. Januar in Waidmannsdorf in einem öffentlich zugänglichen Müllraum. Der junge Mann alarmierte damals selbst die Feuerwehr und gab sich als Anrainer aus. Danach brannte es drei weitere Male, bei einem Brand erlitt der Täter beim Löschversuch eine Rauchgasvergiftung.

Cannabis und Waffen bei Brandstifter gefunden
Bei einer Hausdurchsuchung beim 21 Jahre alten Mann fanden polizeibeamte Drogenzubehör, Cannabis und mehrere suchtmittelhaltige Medikamente. Zudem wurden eine Schreckschusspistole, ein Samuraischwert und ein gefälschter Personalausweis sichergestellt.

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner
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