Di, 25. Juni 2019
18.05.2019 08:51

Tierfreunde:

Viele Initiativen wollen jetzt starke Bienen

Das Summen um Blüten im Frühling ist in den heimischen Gärten deutlich leiser geworden. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass es immer weniger Bienen gibt. Verbauung, Gifte und Schädlinge setzen den fleißigen Honigsammlerinnen zu, sagen Fachleute. Doch in Niederösterreich weiß man: „Starke Bienen braucht das Land!“

In Perchtoldsdorf, Bezirk Mödling, ist Bürgermeister Martin Schuster alarmiert: „Immer mehr Imker beklagen das Sterben ihrer Bienenvölker.“ Und weil die nützlichen Insekten auch in den Weingärten eine wichtige Rolle spielen, will man in dem bekannten Heurigenort jetzt zu deren Schutz beitragen. Zum einen verzichtet die Gemeinde auf ihren Flächen auf den Einsatz von Glyphosat, zum anderen werden auf dem Dach des alten Rathauses drei Bienenstöcke aufgestellt. Schuster: „Damit bieten wir 100.000 Bienen ein Zuhause.“

Bereits zehn Bienenvölker wurden in den vergangenen Jahren in Langenzersdorf, Bezirk Korneuburg, angesiedelt. In dem Ort am Fuße des Bisamberges will man nun vor allem Kindern die Bedeutung von Sumsi & Co. vor Augen führen. Gelegenheit bietet etwa die Veranstaltung „Bienen und Honig“ am 26. Mai. Und nicht zuletzt steht die Landespolitik aufseiten der Bienen. Tierschutzlandesrat Waldhäusl will demnächst mit Umweltlandesrat Pernkopf über die Zukunft der Honigsammlerinnen beraten. Denn: „Starke Bienen braucht das Land!“

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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