15.04.2019 23:50 |

Marsch folgt Rose nach

„Wir wurden wieder hintergangen“

Jesse Marsch folgt Marco Rose ab Sommer, unterschreibt bis 2022. Salzburg legt sich mit dem eigenen Anhang an, der den US-Boy ablehnt. Die Fanszene ist sich sicher: Da steckt wieder einmal Ralf Rangnick dahinter!

Das ging jetzt schnell: Nachdem die „Krone“ berichtet hatte, dass Jesse Marsch unmittelbar vor der Unterschrift bei Salzburg steht, vermeldeten die Bullen: Die Tinte ist bereits trocken!

Der 45-Jährige folgt Marco Rose ab Sommer, unterschrieb bis 2022. Die treuen Bullen-Fans, die sich beim 3:1-Sieg über Sturm per Transparent („NEIN ZU MARSCH!“) klar gegen den Co-Trainer von Ralf Rangnick bei RB Leipzig aussprachen, sind von der Verpflichtung des US-Amerikaners nicht angetan.

Nicht Jesse Marsch ist das Problem, sondern Ralf Rangnick

„Das heißt, dass wir wieder hintergangen wurden“, erklärt ein Salzburg-Fan der ersten Stunde, der nicht genannt werden will, gegenüber der „Krone“. „Da hat Ralf Rangnick wieder viel zu viel die Hand mit im Spiel. Es war sein Bestreben, dass Marsch kommt.“ Ein Gros der Fanszene sieht das so.

Der Unmut richtet sich nicht gegen Marsch („Wir haben nichts gegen ihn“), sondern gegen die fehlende Abgrenzung zu Leipzig.

„Solange Rangnick mitredet, wird der Ausverkauf weitergehen“

„Uns ärgert, dass eine klare Trennung kommuniziert wurde und Rangnick trotzdem noch seine Finger im Spiel hat“, betont der 40-Jährige. Die Zusammenarbeit mit dem Klub habe sich super entwickelt, in diesem Punkt sei man aber unterschiedlicher Ansicht.

„Wir sind ja nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen. Früher hat es Rangnick offensichtlich gemacht, jetzt versteckt. Solange er mitredet, wird der Ausverkauf weitergehen. Dabei sind wir die Nummer eins und nicht Leipzig!“

Christoph Nister
Christoph Nister
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