Initiative:

Wegweiser für Bienenschutz

Die Bauernvertreter wagen nach den neuerlichen Querelen rund um das Umweltgift Glyphosat einen Vorstoß in Richtung Bienenschutz. Mit einer neuen Kampagne soll der natürliche Lebensraum der Insekten bewahrt werden. Hauptdarsteller: Privatgärten, Wiesen und Wegränder.

Nach den vergangenen Querelen um den Einsatz des gefährlichen Insektengifts Glyphosat werben der niederösterreichische Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landwirtschaftskammer-Chef Johannes Schmuckenschlager für mehr Bienenschutz. Die beiden Bauernvertreter betonen: „Wir wollen damit zeigen, dass Landwirtschaft und Artenvielfalt keine Gegensätze sind. Die Insekten bestäuben viele landwirtschaftlichen Kulturen, während die Bauern ihnen auf insgesamt 230.000 Hektar blühenden Feldern ein Buffet bieten und Heimat geben.“ Die neue Initiative soll nun auch dazu aufrufen, natürliche Rückzugsgebiete der Insekten bestmöglich zu erhalten.

Blühende Wiesen und Totholz sollen länger für die Bienen verfügbar werden. Und es soll auch aufgeklärt werden, was Privatpersonen sowie Gemeinden tun können, im eigenen Garten, auf dem Balkon, auf Grünflächen und Wegrändern. „90 Prozent der bäuerlichen Betriebe nehmen am Umweltprogramm teil, 60 Prozent legen Biodiversitätsflächen an. Würden in Europa alle so vorbildlich arbeiten, gäbe es mehr Bienen und Artenvielfalt“, betont Pernkopf. Das Umweltgift Glyphosat bleibt indes aber weiter zugelassen ...

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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