Väterliche Fußstapfen

Hiegelsberger-Sohn übernimmt CLV-Nachwuchs

Oberösterreich
06.04.2019 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at
CLV-Landesjunglehrervertreter ist normalerweise kein Ehrenamt, das sonderlich viel Polit-Glamour aufzuweisen hat. Beim „Neuen“ namens David Hiegelsberger (28) aus Meggenhofen liegt die Sache etwas anders. Sein Vater ist Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Der Nachwuchs sieht diese „Bürde“ entspannt.

„OÖ Krone“: Gratulation zum Ehrenamt! Könnten Sie sich kurz unseren Lesern vorstellen?

Hiegelsberger: Ich bin Vater einer kleinen Tochter und lebe mit meiner Partnerin Tamara in Meggenhofen. Ich bin Lehrer an der NMS der Franziskanerinnen in Wels und unterrichte die Fächer Englisch, Sport und Werken. Ich bin seit dem ersten Dienstjahr beim CLV, hab’ beim Bezirks-CLV in Wels angefangen, jetzt bin ich der neue Landesjunglehrervertreter.

„OÖ Krone“: Gab es dabei von väterlicher Seite quasi einen sanften Schubs, sich ebenfalls politisch zu engagieren?

Hiegelsberger: Nein, ich habe das aus freien Stücken, ganz ohne elterlichen Einfluss gemacht. Ich hab’ bei uns im Ort auch alle Stationen durch, die man halt absolviert, wenn man sich engagiert. Ich bin bei der Musik, war lange beim Fußball, auch die Landjugend gehört dazu und auch die JVP.

„OÖ Krone“: Was ist Ihr Motto als Landesjunglehrervertreter?

Hiegelsberger: Es ist wichtig, dass es nicht nur darum geht, die Kinder fachlich auszubilden, sondern sie auch mit sozialer Kompetenz auszustatten, damit sie für die Zukunft gerüstet sind, Probleme selbstständig lösen können.

„OÖ Krone“: Welche Forderungen haben Sie als Landesjunglehrervertreter?

Hiegelsberger: Für uns Junglehrer ist ein Hauptthema, dass in der Volksschule in der ersten und zweiten Klasse ein zweiter Lehrer eingesetzt wird.

„OÖ Krone“: Die Digitalisierung der Bildung ist der Politik eine Herzensangelegenheit. Wie sieht Ihre Meinung dazu aus?

Hiegelsberger: Dass es gut wäre, wenn die Schulen überhaupt erst mit der Hardware ausgerüstet würden, bevor über die Umsetzung diskutiert wird.

„OÖ Krone“: Ein heißes Thema sind die Deutschförderklassen.

Hiegelsberger: Die Unterrichtssprache sollte insofern beherrscht werden, dass die Kinder dem Unterricht folgen können. Wie das erreicht wird, muss man schauen. Die Deutschförderklasse ist eine der Möglichkeiten.

Interview: Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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