Mit Beginn des laufenden Schuljahres war Kuhn offiziell aus gesundheitlichen Gründen abgesetzt worden. Landesschulratspräsident Walter Ebner (FPK) sprach aber auch von organisatorischem Chaos an der Schule und Überforderung, die in Zusammenhang mit angeblichen gesundheitlichen Problemen des Direktors gestanden sei. Es wurde sogar ein Betretungsverbot gegen Kuhn ausgesprochen.
Der Direktor ließ sich daraufhin seine Gesundheit von einem Amtsarzt, einem Facharzt und einem Neurologen bestätigen, außerdem stellten sich 48 Lehrer mit einer Unterschriftenaktion hinter ihren suspendierten Chef.
Landesschulratspräsident zurückgerudert
Die Diskussionen um die Wiedereinsetzung Kuhns mündeten am Montag in einer - ergebnislosen - Verhandlung vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS). Im April hätte weiterverhandelt werden sollen, doch Ebner ruderte nun unerwartet zurück.
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