Kilometerlanger Stau

Kleintransporter kracht auf A21 in Lkw: Ein Toter

Tödlich hat ein Verkehrsunfall am Samstagvormittag auf der Wiener Außenringautobahn für einen Insassen eines Klein-Lkw geendet. Dieser war mit voller Wucht auf einen Lkw aufgefahren, der auf dem Pannenstreifen angehalten hatte. Für das Opfer kam jede Hilfe zu spät, der Lenker des Kleintransporters überlebte verletzt. Der schwere Unfall führte in der Folge zu einem kilometerlangen Stau.

Der Unfall geschah nach Angaben des ÖAMTC gegen 8 Uhr zwischen Hochstraß und Alland. Ein Lkw war zuvor auf dem Pannenstreifen zum Stillstand gekommen, als sich der ungarische Kleintransporter näherte, geriet dessen Lenker plötzlich von der rechten Fahrspur ab und prallte frontal gegen das Heck des stehenden Schwerfahrzeugs, wie Stefan Schneider vom Bezirkfeuerwehrkommando Baden berichtete.

Der Klein-Lkw habe sich dabei regelrecht in den Aufbau des Sattelzuges gebohrt, hieß es weiter. Für den Beifahrer sei jede Hilfe zu spät gekommen. Der Mann erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen, war überdies in der völlig deformierten Fahrerkabine „massiv eingeklemmt“ worden. Er musste aus dem Wrack geschnitten werden. Der Lenker des Klein-Lkw wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, der Fahrer des Lkw kam unverletzt davon.

Die A21 musste in Fahrtrichtung Wien vorübergehend komplett gesperrt werden, um Ermittlungen rund um das Unfallgeschehen und Aufräumarbeiten zu ermöglichen. Die Folge war ein etwa zehn Kilometer langer Stau, hieß es seitens des ÖAMTC. Gegen 11 Uhr konnte die Totalsperre wieder aufgehoben werden, die rechte Fahrspur wurde jedoch vorübergehend über einen stillgelegten Parkplatz umgeleitet.

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