"Das ist weit entfernt von den wirklich guten Erzeugerpreisen", weiß Kammerpräsident Gerhard Wlodkowski, und es könnte noch schlimmer kommen: "Ab Anfang April wird die Tendenz wieder bergab gehen", prophezeit Herbert Kammerhofer von der "Rebellengruppe" IG-Milch.
Grund: Die Handelsketten senken die Preise für Butter und Käse massiv, zudem will die EU bald ihre im Vorjahr angelegten Interventionslager öffnen. Werden die Bauern wie im Vorjahr auf die Straße gehen und protestieren? Kammerhofer ist skeptisch: "Leider ist teilweise Resignation eingetreten." Kampfeslust, ade!
EU-Geld kommt Ende Juni
Auch auf das von der EU zusätzlich aufgestellte Geld (insgesamt 280 Millionen Euro) heißt es bis Ende Juni warten. Wlodkowski: "Etwa 900.000 Euro entfallen auf steirische Landwirte." Für die Milchbauern wird also noch länger keine Sonne scheinen...
von Jakob Traby, "Steirerkrone"
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